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Camp 2013 - das Seminar

  

Seminar in Chisinau


Die Vorbereitungen für das 14. medizinische Camp gehen zügig voran. So steht das Programm für den Aufenthalt vom 20. Juli bis 4. August 2013 – die rund 100 Mädchen und Buben werden in der Schweiz nebst den medizinischen Behandlungen auch unbeschwerte Stunden mit Spiel, Spass und Sport erleben.

Die Begleitpersonen der Kinder absolvierten Anfang Juni zudem ein Seminar in Moldawiens Hauptstadt Chisinau, um sich optimal auf den Besuch in Schwarzenburg BE vorzubereiten. Mit Camp-Leiterin Beatrice Magnin unterzeichnen alle Betreuer und Übersetzer eine Vereinbarung, in der klar geregelt ist, welche Rechte und Pflichten auf sie zukommen.

Die 100 Mädchen und Buben, die im Sommer in die Schweiz reisen, stammen aus zehn verschiedenen Heimen in Moldawien, Gagausien und Transnistrien. Sie leben in grosser Armut, sind Waisen oder wurden von ihren Eltern verlassen. Viele der Kinder leiden unter gesundheitlichen Problemen und werden im Camp deshalb umfassend untersucht und wenn nötig behandelt.

Auf dem Programm stehen jedoch auch sportliche und spielerische Aktivitäten. So besucht beispielsweise Zeichner Ted Scapa die Kinder, um mit ihnen zu malen. Die Mädchen und Buben machen einen Ausflug in den Tierpark Dählhölzli in Bern, reisen mit Stiftungsgründer Adolf Ogi ins Berner Oberland, suchen einen Schatz auf der St. Petersinsel und entdecken gemeinsam mit Rekruten der Militärmusik verschiedene Instrumente.

Ohne die Hilfe vieler Freiwilligen wäre die Durchführung des swisscor-Camps unmöglich. Jugendliche des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) organisieren diverse Sport- und Freizeitaktivitäten, Ärzte und Zahnärzte stehen unentgeltlich im Einsatz, Mitglieder des Zivilschutzes sorgen für Logistik und Sicherheit, Privatpersonen übernehmen einen Teil der Betreuung. Sie alle verfolgen das gleiche Ziel: Den 100 Kinder zwei unvergessliche Wochen im swisscor-Camp zu ermöglichen.