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Die Vorbereitungen 2013


Ein medizinisches Camp im

Zeichen der Friedensförderung

Die Stiftung swisscor organisiert ihr 14. Camp: Im 
Juli reisen 100 Kinder aus Moldawien, Gagausien und Transnistrien in die Schweiz. Sie stammen aus ärmsten Verhältnissen, sind verwaist oder wurden von ihren Eltern verlassen. Viele der Mädchen und Buben leiden unter gesundheitlichen Problemen und werden hier deshalb umfassend untersucht und wenn nötig behandelt. Stationiert ist das Camp erstmals in Schwarzenburg BE.

Die Vorbereitungen für das 14. medizinische swisscor-Camp laufen auf Hochtouren. Vom
20. Juli bis 4. August 2013 leben 100 Mädchen und Buben im Alter von 10 bis 12 Jahren im Eidgenössischen Ausbildungszentrum des Zivilschutzes in Schwarzenburg BE. Die Kinder stammen aus zehn Heimen Moldawiens, aus Transnistrien und aus Gagausien.
 Beide Regionen gehören völkerrechtlich gesehen zur Republik Moldawien, werden aber als autonome Gebiete regiert. Ende der 90-er Jahre, nach dem Zerfall der Sowjetunion, erklärt sich Transnistrien selber als unabhängig und es entstand ein bewaffneter Konflikt. 
Heute ist der Friedensprozess in Gang. Die Kinder aus dieser Region sprechen Russisch.
 In Gagausien wiederum leben vorwiegend christliche Türken und Bulgaren, die auch kein Rumänisch sprechen sondern ihre eigene Sprache pflegen.

Viele Kulturen, viele Sprachen – ein Camp
Im swisscor-Camp sind all diese Ethnien und Bevölkerungsgruppen unter einem Dach vereint. Die Kinder und ihre Begleitpersonen werden zwei Wochen Seite an Seite leben und sich mit den verschiedenen Kulturen und Sprachen auseinandersetzen. Der swisscor-Stiftungsrat nimmt diese einmalige Chance wahr und sieht das Camp als kleinen Schritt auf dem Weg der Friedensförderung.
Ende Februar hat eine Delegation von swisscor die Kinderheime in Moldawien besucht und den jeweiligen Direktoren die Idee des Camps erklärt. Mit dem moldawischen Erziehungsministerium wurde zudem eine Vereinbarung unterzeichnet, in der alle Details zur Auswahl der Kinder und deren Reise in die Schweiz geregelt sind.

 

 

Medizin. Eine Ärztin erläutert im Heim der Stadt 
Ceadîr-Lunga (Gagausien) die Probleme ihrer Kinder

 

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